einsatzbericht ferienprojekt "assista-2017" vom 21. - 26. august

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Einige Worte des Kommandanten:

"ASSISTA-2017" musste mehrere, unvorhergesehene, gewichtige Personalausfälle verkraften. Kurzfristig musste mein neuer Stv. Fabio Tommasini die Schlussvorbereitung und die Anlassleitung übernehmen. Zudem sind zwei Küchenchefs ausgefallen. Tobias Kupper war als Leiter Betreuung zum ersten Mal in "Charge". Die erreichte Qualität des Anlasses war trotzdem sehr gut. Der nachstehende Bericht vermittelt gute Eindrücke. Der Anlass verlief unfallfrei, war begünstigt vom schönen Wetter im Tessin und von der guten Infrastruktur im Campo Pestalozzi, Argeno. Das hohe Engagement, die Zusammenarbeit im "ASSISTA-Team" und die Flexibilität von allen war beispielhaft. Dafür danke ich allen Beteiligten herzlich. Mein besonderer Dank gilt dem Pigna-Team und meinem ZS-Leitungsteam mit Fabio Tommasini, Tobias Kupper, George Mete und Urs Schlatter.

Peter Schwarz, Kdt ZSO

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tägliches Update in der Einsatzwoche
 

Ein Klick auf das Foto führt zum grossen Fotoalbum von "ASSISTA-2017"

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Montag, 21. August

Der WK Assista 2017 und damit die Ferienwoche für 19 Bewohnerinnen und Bewohner der Stiftung Pigna, begleitet von rund 40 Zivilschützern der ZSO Hardwald, dieses Mal unter der Leitung des stellvertretenden Kommandanten Fabio Tommasini, hat heute offiziell begonnen. Und getreu dem Motto "Die Arbeit kommt vor dem Vergnügen" stand der Montag vor allem im Zeichen der Reise an den Ferienort im Campo Pestalozzi in Arcegno im Tessin. Denn natürlich ist auch der Weg schon ein Erlebnis, aber so richtig Ferienfeeling kommt dann bei den meisten doch erst auf, wenn sie ihre Koffer in ihrem Zimmer im Lager auspacken können.

 

 

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Fabio Tommasini (zweiter von rechts) leitet dieses Jahr
den Einsatz in Arcegno.

 

Die Reise ist immer eine erste Mammutaufgabe, die es zu bewältigen gilt. Sind alle Gepäckstücke mit dabei? Wo ist der Rollstuhl, den man für den Notfall dabei haben will? Sind die nötigen Medikamente auch wirklich mitgenommen worden? Ist das geschafft, ist schon eine der grössten Herausforderungen der Woche geschafft. Glücklicherweise hat dabei auch dieses Mal alles geklappt. Nach der Abfahrt um ca. 9 Uhr im Graswinkel in Kloten sind alle Feriengäste, Pignabetreuerinnen und Zivilschützer wohlbehalten und gut gelaunt, kurz nach Mittag im Camp angekommen.

 

Nach der rund drei bis vierstündigen Fahrt (je nachdem, wie viele Zwischenstopps man eingelegt hat) bot das Camp Gelegenheit, bereits ein erstes Mal ein wenig die Seele baumeln zu lassen. Gemütlich sassen Gäste und Betreuer zusammen und genossen einen Mittagsimbiss, bevor dann das Gelände erkundet werden konnte. Bei Spaziergängen durch das Camp konnte an Gespräche und Geschichten vom Vorjahr angeknüpft werden und schon bald herrschte zwischen den Gästen wieder ein vertrautes Klima. Und wer dieses Jahr zum ersten Mal mitkommt, konnte sich ein wenig aklimatisieren.

 

Da die Reise und das Einrichten im Camp schon relativ viel Aufwand erfordern, stand heute auch kein weiterer Anlass auf dem Programm. Dass das auch gar nicht unbedingt nötig ist, zeigte eine kurze Rückfrage bei Wanda, die dieses Jahr bereits zum fünften Mal dabei ist und in Kloten im Wohnhaus 4 wohnt. "Mir hat der heutige Tag gut gefallen", sagte Wanda. "Wir haben auf der Reise zwei Pausen eingelegt und ich hatte viele Gelegenheiten, um mich zu bewegen." Den Spaziergang nach der Ankunft im Camp habe sie besonders genossen. Nicht unbedingt begeistert war sie allerdings davon, dass sie morgen schon um 6.30 Uhr aufstehen muss. "Eigentlich schlafe ich lieber aus", gab sie zu. "Aber ich mache auch sehr gerne Ausflüge. Wenn das frühe Aufstehen bedeutet, dass wir einen tollen Ausflug machen können, ist das also schon okay."

   
Dienstag, 22. August

Heute war es nun also soweit: Die Feriengäste (und natürlich auch die Zivilschützer) mussten früh aus den Federn. Um 6 Uhr morgens fand der Morgenrapport statt, um 6.30 Uhr wurden die Gäste geweckt. Für das Aufstehen zu dieser unchristlichen Zeit gab es aber eine gute Erklärung: Am jeweils zweiten Tag der "Assista" findet nämlich traditionsgemäss der erste grosse Ausflug statt. Und dieses Jahr ging die Reise bis weit in den Süden des Tessins, bis Capolago nämlich. Von dort sollte es heute auf den Monte Generoso gehen. Der Gipfel befindet sich rund 1704 Meter über Meer und versprach einen herrlichen Ausblick auf den Luganersee. Weil die Anfahrtszeit rund eine Stunde vom Campo Pestalozzi beträgt, galt es aber, genügend Zeit für den Transport einzuberechnen.

 

So richtig los ging der Ausflug dann kurz nach 10 Uhr. Denn obwohl sich Feriengäste und und die Betreuerinnen der Pigna sowie die Zivilschützer trotz des frühen Aufstehens bemerkenswert wach zeigten, gab man der Zahnradbahn den Vorzug, um bis zum Gipfel zu gelangen. Diese Zahnradbahn ist ein relatives Novum: Geöffnet hat sie erst seit knapp vier Monaten, in dieser Zeit hat sie aber bereits über 50'000 Gäste transportiert. Grund dafür ist ein neues Gipfelrestaurant, welches auch unter dem Namen fiore di pietra (deutsch: "Steinblume") bekannt ist. Den imposanten Bau entworfen hat Stararchitekt Mario Botta. Er hat die Steintürme, die an der Aussenfassade des Gebäudes schon von Weitem ins Auge fallen, so entworfen, dass die dazwischen eingesetzten Glasfenster rundherum einen Blick auf die bergige Landschaft und den Luganersee ermöglichen.

 

 

Assista17Restaurant1.JPGDas Restaurant ist von seiner Architektur her einer Blume
nachempfunden.

 

Schon die Fahrt zum Restaurant ist aber ein Erlebnis: Während rund 45 Minuten überwinden die Wagons über 1400 Höhenmeter und klettern dabei mit knapp 25 Stundenkilometer entlang der Bergflanke und durch zahlreiche Tunnels bis zur Endstation direkt beim Restaurant. Durch die grossen Fenster kann man dabei die ganze Zeit beobachten, wie der Luganersee immer kleiner und kleiner wird.

 

 

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Fast eine Stunde benötigt die Zahnradbahn, um von der
Talstation auf den Gipfel zu klettern.

  Dort angekommen konnte man mit einem knapp 20-minütigen, aber durchaus anspruchsvollem Spaziergang den Gipfel auf über 1700 Meter erreichen. Von dort liess sich ein phantastischer Ausblick auf die ganze Umgebung erhaschen. Von Vorteil war dabei, dass das Wetterglück wie schon bei den meisten vergangenen "Assista"-Einsätzen wieder auf Seite der Gäste war, was dem Panoramablick natürlich zuträglich war.
 

 

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Auf über 1700 Meter über Meer konnte man einen
phantastischen Blick auf das ganze Bergpanorama erhaschen.

  Nach dem Erklimmen des Gipfels liessen die Gäste den Nachmittag anschliessend auf der Terrasse des Restaurants ausklingen. Die relativ lange Anfahrtszeit und das frühe Aufstehen taten dabei dem Vergnügen offenbar keinen Abbruch. "Ich war schon einmal auf dem Monte Generoso, damals gab es hier oben noch kein Restaurant. Dieser neue Bau gefällt mir aber ausgezeichnet", sagte Ferienbewohner Sandro, 34 Jahre alt, der seit seinem 18. Lebensjahr bei Pigna im Graswinkel wohnt. "Phantastisch war hier oben aber natürlich auch die Aussicht!"
 

 

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Feriengast Sandro gefiel das neue Restaurant und natürlich
auch die Aussicht.

  Auch sonst zog Sandro heute Abend aber nach seinen ersten zwei Ferientagen ein rundum positives Fazit. "Besonders schön finde ich, dass ich hier einige bekannte Gesichter wieder sehe", meinte Sandro. Denn manchmal kommt es vor, dass sich einige der Feriengäste seit geraumer Zeit nicht mehr gesehen haben. Sie ziehen um oder wechseln ihre Stelle, manchmal wird es dadurch schwieriger, den Kontakt aufrecht zu erhalten. "Sandra zum Beispiel war früher mit mir in der Werkstatt am arbeiten", erklärte Sandro. "Seit sie dort aber nicht mehr arbeitet, sehe ich sie nicht mehr oft. Deshalb freut es mich sehr, dass ich nun in meinen Ferien die Gelegenheit habe, wieder einmal mit ihr zu plaudern!"
  Sandro freute sich am Dienstagabend aber noch auf ein ganz spezielles Highlight, wie er verriet: Auf den Besuch des Marktes morgen in Luino. "Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie mein Bruder vor Jahren mit seinem uralten Fiat Cinquecento nach Luino fuhr, um dort zehn Tage in den Ferien zu verbringen und eine Hochzeit zu feiern. Er hat nachher von Luino geschwärmt!" Deswegen freue er sich nun sehr darauf, morgen selbst an diesen Ort reisen zu können.
   
Mittwoch, 23. August

Der dritte Ferientag eines Assista-Einsatzes ist für die meisten Feriengäste das absolute Highlight der Woche. Und dies obwohl das Programm seit Jahren unverändert ist: Auf dem Plan stand heute der Ausflug über die Grenze per Schiff auf dem Lago Maggiore nach Italien.

Nach dem Frühstück galt es deshalb, die Rucksäcke zu packen um dann um 10:30 Uhr das Schiff in Locarno zu besteigen. Bei strahlend schönem Wetter (die Assista-Einsätze stehen diesbezüglich wirklich unter einem guten Stern) tuckerte dieses über Ascona, Brissago und noch ein paar weitere Zwischenstationen bis nach Luino auf der italienischen Seite des Sees. Die Schifffahrt dauert rund eineinhalb Stunden, was den Gästen genügend Zeit bot, um die Aussicht auf das Ufer zu geniessen, sich an Bord mit Kartenspielen zu vergnügen oder am Bug den Fahrtwind ins Gesicht wehen zu lassen.

 

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Reiseimpressionen

 

Dass der Ausflug nach Luino immer ausgerechnet an einem Mittwoch stattfindet, ist kein Zufall. Denn immer am Mittwoch ist Markttag in Luino. Unzählige Verkaufsstände preisen ihre Schnäppchen an und laden zum Bummeln ein. Es herrschte deshalb ein Gedränge und Geschiebe, in einer Seitengasse pries jemand lautstark Salami an, Pizzerias präsentierten stolz ihre Karten mit italienischen Köstlichkeiten und zwischendrin versuchten immer wieder Strassehändler, ihren Ramsch ihre Waren an den Mann oder an die Frau zu bringen.

Der Zivilschutz versucht deshalb gar nicht erst, dieses Chaos zu zähmen. Stattdessen wird es voll miteinberechnet und die Feriengäste haben jeweils freie Wahl. Nach der Ankunft in Luino um ca. 12 Uhr teilten sich die Gäste mit ihren jeweiligen Betreuern deshalb auf. Jeder Feriengast durfte heute selbst wählen, ob er zuerst den Markt stürmen oder lieber zuerst gemütlich in ein Restaurant sitzen wollte. Sicher ist: Heute kam jeder Gast kulinarisch auf seine Kosten. Denn in Luino gibt es genügend Beizchen, Pizzerias, Cafés mit Piadina und Foodstände auf dem Markt, um fast jeden Gourmetwunsch zu erfüllen. Zumindest solange er einigermassen in italienische Richtung tendiert.

Aber auch die Shoppingwünsche der Gäste wurden heute erfüllt. Vor allem Hüte erfreuten sich dabei grösster Beliebtheit. Seien es stylische Strohhüte oder euphorische Baseballkappen mit Fanparolen für die italienische Nationalmannschaft, Kopfbedeckungen standen heute hoch im Kurs.

 

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Feriengast Fabian beim Einkauf.

 

Auch für Feriengast Jörg war heute ein sehr wichtiger Tag. Jörg - er ist einer derjenigen Feriengäste, der nicht bei der Pigna, sondern bei seinen Eltern wohnt - hatte heute nämlich eine wichtige Aufgabe zu erledigen. "Ich möchte Verlobungsringe für mich und meine Freundin kaufen", hatte er schon am Anfang der Woche verraten. In seinem Portemonnaie, welches er immer bei sich trägt, waren deshalb schon ein paar Euroscheine extra für diesen Zweck eingeplant. Mit Eifer stürzte er sich heute ins Marktgetümmel, um den perfekten Ring für seine Angebetete zu finden. Golden sollte er sein, nicht silbern, und ohne Stein. Am Montag will er seine Freundin damit überraschen. Am Anfang sah es aber gar nicht gut aus für seine Idee. Die wenigen Ringe, die angeboten wurden, waren silbern oder hatten seltsame Verzierungen wie etwa Totenköpfe oder Kleeblätter. Das war nicht, was Jörg suchte. Und während andere Gäste wie Sandro sich schon fröhlich ihren neuerstandenen Strohhut auf den Kopf setzen durften, hatte Jörg immer noch keine Ringe gefunden.

Also suchte er weiter und weiter. Und wurde schliesslich für seine Hartnäckigkeit belohnt. Versteckt rechts an einem völlig überladenen Stand, der vor allem Foulards und Halsketten anbot, fand er endlich einen goldenen Ring, wie er ihn sich vorgestellt hatte. Und noch besser: Denselben Ring gab es auch noch zwei Nummern grösser. Und endlich konnte Jörg heute Mittwoch kurz nach 13 Uhr vorsichtig in seine Tasche einpacken, was er schon seit Montag gesucht hat: Zwei goldene Ringe, den einen will er am Montag, wenn er seine Freundin beim Arbeiten sieht, feierlich überreichen. "Der Tag hat mir gut gefallen und die Ringe, die ich gefunden habe, sind die richtigen", sagte er deshalb auf dem Rückweg auf dem Schiff kurz nach 15.30 Uhr. Auffallend ist auf der Schiffahrt übrigens, dass der Gesprächspegel auf der Rückfahrt jeweils deutlich unter demjenigen der Hinfahrt liegt. Auch dies ein Hinweis darauf, dass die Eindrücke auf dem Ausflug in Luino sehr intensiv und zahlreich sind.

Nicht zuletzt auch deshalb wird morgen nach zwei doch ereignisreichen Ausflugstagen ein etwas ruhigerer Donnerstag folgen. Die Gäste dürfen etwas länger ausschlafen und können danach beim Minigolf und/oder in der Badi entspannen und an ihrem Teint arbeiten.

Donnerstag, 24. August

Nach dem ereignisreichen Mittwoch ging es am Donnerstag wieder ein bisschen gemütlicher zu und her. Minigolf und Badi standen auf dem Plan und so hiess es nach dem Frühstück Badehose und Badetuch einpacken und auf nach Ascona. Am Minigolfplatz angekommen wurden auch sogleich die Schläger und Bälle verteilt und die erste Bahn in Angriff genommen. Feriengäste und Zivilschützer probierten sich an den 18 Löchern und feuerten einander an. Die Schlussergebnisse konnten sich durchaus sehen lassen.

Nachdem auch der letzte Ball versenkt war, ging es zur der Strandpromenade. Hier verteilten sich die Feriengäste auf die verschiedenen Restaurants und genossen bei einer tollen Sicht auf den See ihre jeweiligen Mahlzeiten. Diverse Strassenkünstler sorgten ebenfalls für Unterhaltung und einige erstaunte Blicke.

 

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Rollstuhlverlad - Rückkehr am Abend ins Camp.

  Nach dem Mittagessen war die Badi in Ascona das nächste Ziel. Nicht weit von dem Minigolfplatz entfernt lockt ein künstlicher Sandstrand zum „Sünnele“ und klares Wasser zum Schwimmen. Bei dem heißen Wetter war der See eine sehr willkommene Abkühlung für viele der Feriengäste und Zivilschützer. Manche trauten sich sogar auf das Floss, welches in etwa 50m Entfernung vom Ufer schwamm. Andere Feriengäste nutzten den Nachmittag wiederum zur Erkundung der Stadt und machten noch ein paar Einkäufe.

Individuell ging es dann zurück ins Campo Pestalozzi, wo die Köche bereits das Riz Casmir zubereiteten. Nach dem leckeren Abendessen ließen die Feriengäste den Abend mit Musik und Tanz gemeinsam verstreichen.

Freitag, 25. August  Nach vier abwechslungsreichen Tagen stand nun der letzte Erlebnis-Tag an. Nach dem Frühstück stand das basteln eines Souvenirs auf dem Plan. Dutzende weiße T-Shirts warteten darauf von den Feriengästen verziert zu werden. Kisten mit Spraydosen, wasserfesten Filzstiften und vielem mehr ließen der Fantasie keine Grenzen. Sogar eine Schablone eines Löwenkopfes stand bereit. Das Resultat waren Kreationen die Unterschiedlicher nicht sein konnten. Manche Feriengäste sammelten sogar Unterschriften der Zivilschützer auf ihren Kunstwerken.
 

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Impressionen vom Gestalten der T-Shirts

  Nach dem Mittagessen konnten sich die Feriengäste ihr Programm selbst aussuchen. Viele nutzten diese letzte Gelegenheit um nochmals die Stadt zu besuchen und ihre Lieblingsplätze ein weiteres Mal aufzusuchen. Zusammen mit ihren jeweiligen Betreuer, sagte jeder auf seine Weise dem Tessin Lebewohl.

 

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Manuel beim individuellen Nachmittagsprogramm mit ???  -  Sandro unser Küchenchef bei der Fahrt zum Einkauf

 

Um 18 Uhr trafen sich dann alle wieder zum gemeinsamen Burger essen. Auch das Gruppenfoto und ein Rückblick mit Präsentation der vielen Fotos durften zum Schluss natürlich auch nicht fehlen. Die Frage, ob nächstes Jahr ASSISTA-2018 folgen solle, wurde mit intensivem Applaus und lautem Ja quittiert.

Feriengast Ueli wünscht sich sehr (eigentlich verlangt er es ultimativ), dass der Weg vom Parkplatz zu den Gebäuden asphaltiert wird. Zudem stellt er den Antrag, dass für die Zivilschützer kurze Hosen beschafft werden, weil es hier im Tessin für lange Hosen zu warm sei.

Feriengast Wanda fragt, ob es nicht möglich sei das Ferienlager auf zwei Wochen auszudehnen.

Samstag, 26. August   Der Samstag ist Rückreisetag. Nach der frühen Tagwache werden die Zimmer geräumt und das Gepäck zum richtigen Fahrzeug gebracht. Anschliessend geniessen wir zum Abschluss im Tessin nochmals ein gutes Frühstücksbuffet und dann fahren wir los.

Dank der zweckmässigen Vorbereitung klappt das Reisefertigmachen und die Reinigung/Abgabe der Räumlichkeiten hervorragend.

 

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Wir machen uns bereit zur Heimreise


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Mit den Feriengästen kommen wir noch ohne allzugrossen Stau durch den Gotthard.

Während der Rückreise wird Feriengast Fabian nach seinem besten Erlebnis gefragt. Ohne lange zu überlegen nennt er seine touristische Fahrt mit dem "Züglein" durch Ascona (Freitagnachmittag). Und was ist das schlechteste Erlebnis? Fabian findet, dass die bereits nach einer Woche stattfindende Heimreise eine Woche zu früh kommt. Das ist das Schlechteste .....

Bis 13:00 Uhr ist die Rückreise abgeschlossen und die Gäste sind verabschiedet. Das Nachdetachement gibt die letzten Räumlichkeiten um 11:45 Uhr ab und reist anschliessend über die San Bernardinoroute nach Kloten. Um 17:30 Uhr erhalten die letzten ZS-Angehörigen ihr Dienstbüchlein und machen sich zufrieden und ein wenig stolz auf den Heimweg.

Dankbar sind wir, dass wir in der ganzen Woche, ausser zwei Kratzern an Autos, keinen Unfall hatten.

   
 

Die Angehörigen der Betreuung, der Führungsunterstützung und der Logistik haben, in Zusammenarbeit mit den Profis der Pigna in der Vorbereitung der Woche sowie in deren Durchführung, einen guten Job gemacht. Fabio Tommasini hat als Anlassleiter "geliefert" und seine "Gesellenprüfung" mit Erfolg bestanden. Dabei durfte er gute, kollegiale Unterstützung der Leitungscrew erfahren.

Allen gebührt ein grosses Dankeschön.